Klasse: 1. Lehrjahr; Fachperson Betreuung Kind, EFZ

Planung:

3 Lektionen MSS (Methoden-, Sach- und Sozialkompetenz) am 23. Februar 2010, 8.00h-10.40h

MSS: Methoden-, Sach- und Sozialkompetenz, Klassenlehrerstunde mit folgenden Leistungszielen, verteilt über drei Jahre, 20 Lektionen pro Jahr, erteilt von der Klassenlehrperson. Auszug Leistungsziele MSS aus dem Bildungsplan der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales, Brugg:

Lernen und Arbeitstechnik:

  1. Zielsetzungen
  2. Auswahl des Lernweges
  3. Äussere und innere Bedingungen
  4. Aufnahme: verschiedene Lernarten
  5. Verarbeiten, vergleichen, kritisch prüfen
  6. Speichern und ordnen
  7. Anwenden, beurteilen, wiedergeben

 

  • Klären von persönlichen Lern- und Arbeitstechniken

  • Selbsteinschätzung des eigenen Arbeitsverhaltens und der persönlichen Leistungsfähigkeit

  • Umgang mit persönlichen und beruflichen Belastungen

  • Persönliche Reflexion

  • Selbstförderung in Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen

  • Gelebte Integration in den Klassenverband (als Gruppe), hält Abmachungen ein

  • Selbstwahrnehmung der eigenen Rollen

  • und der Stellung im Klassenverband

  • Feedback geben und nehmen können

  • Anwendung gewaltfreier Kommunikation und Konfliktlösung im Klassenverband

  • Bereitet sich auf die LAP vor

  • Bereitet sich auf das Berufsleben vor

Übergeordnete Ziele

Die Lernenden sollen einem Text oder einer Abbildung Informationen entnehmen und diese umsetzen können (Metakognition) [Kommentar FB: Ich halte dies eher für ein kognitives Lernziel]

Die Lernenden sollen ihr Vorgehen begründen und mit Argumenten belegen können [Kommentar FB: Dies scheint mir ganz klar ein metakognitives Lernziel zu sein. Hier geht es nämlich darum, ein Werkzeug (Strategie) zu finden, welches das Wissen über sich selber mit dem Wissen über die Besonderheit (und Gemeinsamkeit mit früheren Problemen) der Aufgabe verbindet.]

Begründung:

Lernende der Berufsfachschule müssen in verschiedenen Fächern sowie am Arbeitsplatz Texten und Abbildungen Informationen entnehmen und diese weiter verwenden. Auch im Berufsalltag besteht die Anforderung an die Lernenden, einem Bericht die entscheidenden Fakten zu entnehmen oder eine Bedienungsanleitung/Spielanleitung vollständig zu verstehen und umzusetzen. Ausserdem sind sie im späteren Berufsalltag als Fachperson Betreuung verpflichtet, ihr Handeln/ihre Entscheide zu begründen und mit Argumenten zu erklären. Im Bereich Methodenkompetenz fördere ich die Lernenden mit Übungen zum Beobachten, Beurteilen, Begründen und Argumentieren.

DELV Ziel 1:

Informationsverarbeitungsmodell kennen lernen, Begriffsbildung und Klärung

Generell: Metakognitives Wissen aneignen [Kommentar FB: Nach Flavell (z.B. Flavell & Wellman, 1977; siehe auch Büchel & Büchel, 2009, S. 33-38; Schneider & Sodian, 2006) handelt es sich um das sogenannte objektive oder wissenschaftliche Wissen über das Lernen und Problemlösen. Dieses ergänzt und präzisiert oder korrigiert die subjektiven Erfahrungen über das Lernen (oft „naives metakognitives Wissen“ genannt]

Lernschritte:

  • Vorwissen aktivieren und austauschen

  • Neues Wissen über das Gedächtnis aneignen

  • Begriffe des Informationsverarbeitungsmodells kennen

  • Informationsverarbeitungsmodell verstehen

DELV Ziel 2:

Durch das Lösen der DELV-Ergänzungsaufgaben die wichtigsten Begriffe (Modell/S+K Infos/präzise Beschreibung, prägnante Merkmale, Ausschlussverfahren, externes Gedächtnis) kennen und verstehen lernen

Generell: Klasse gezielt durch die 3 Phasen des Lernens führen, präzises Beobachten und Beschreiben trainieren

Lernschritte der DELV-Partner-Übungen und anschliessender Besprechungen im Plenum:

  • Schwierigkeiten und Besonderheiten vermuten und erkennen

  • Titel erkennen, Annahmen treffen, Erwartungen entwickeln

  • Metastrategien und Metawissen aktivieren und entwickeln

  • Such- und Kontrollstrategien unterscheiden und anwenden

  • Strategie und Vorgehen begründen und argumentieren

  • Tagesstrategie definieren

  • Externes Gedächtnis als Hilfsmittel anlegen

 

Stundenverlauf

Bezug zu DELV

Protokoll

Methodisch-didaktisches und lernpsychologisches Vorgehen sowie Pädagogische Überlegungen

Was passiert im DREISPEICHERMODELL der Lernenden?

EXTERNALISIERUNG + PHASEN DES LERNENS

Beobachtungen

Auswertungen/
Schlussfolgerungen

5‘Einsteigen

Begrüssung und Ziele auflegen

10‘Hinführen

Brainstorming: Wie lernt der Mensch? Wie speichert der Mensch sein Wissen? Gibt es Tricks? Was wissen Sie zum Thema Gedächtnis

Antworten sammeln und sortieren, allenfalls klären – stehen lassen: Ressourcen und Kompetenzen der Lernenden nutzbar machen

Bildliche Strukturierung des Vorwissens. Daraus wird sichtbar, wieviel Einzelne und die Klasse als Ganzes schon zum Thema Wissen

 

ANTIZIPIEREN: Vermutungen anstellen

EINSCHÄTZEN + AUFNEHMEN

UKZG: WAHRGENOMMENES STRUKTURIEREN UND DAMIT VORWISSEN IM LZG AKTIVIEREN

LZG WIRD VORAKTIVIERT UND GIBT SCHEMEN ZUR STRUKTURIERUNG DER WAHRNEHMUNG AB

VERBALISIEREN UND VISUALISIEREN

EXTERNES GEDÄCHTNIS ERSTELLEN

 

Lernende interessieren sich für das Tagesprogramm sehr, da 3L Klassenstunde angesagt sind, sie sind neugierig

 

Die Lernenden staunen über die Menge der Karten und über die vielen Übereinstimmungen

Lernstrategien, Arbeitstechnik und Lernumgebung werden am meisten genannt, wenig zum Gedächtnis (nur KZ+LZ)

Die Spannung wächst, was wohl als nächstes kommt

20‘Erarbeiten

Mehrspeichermodell der menschlichen Informationsverarbeitung vorstellen, erklären. Begriffe klären und Beispiele für:

Kontexte, innere Wiederholung, Puffer, zentrale Exekutive – systematisches Vergleichen – Arten von Wissen – Gedächtnisspanne – externer Speicher, …

Machen

 

Immer wieder Rückfragen stellen, Zeit lassen, das neue aufzunehmen, Beispiele machen lassen, in eigenen Worten wiederholen lassen

 

 

UKZG: NEUE BEGRIFFE UND ABLÄUFE ERFAHREN, SEH- UND HÖRREGISTER BEDIENEN

KZG ZE: VERKNÜPFUNGEN MIT VORWISSEN MACHEN

PUFFER: DURCH NOTIEREN UND ABKÜRZUNGEN

 

LZG: EPISODISCHES- UND SEMANTISCHES WISSEN SPEICHERN, METAKOGNITIVES WISSEN SPEICHERN, FAKTEN- UND HANDLUNGSWISSEN SPEICHERN

ERKLÄREN UND VERGLEICHEN UND FRAGEN PARAPHRASIEREN

 

Die Lernenden fragen nach, suchen nach Beispielen als Kontrolle für Verständnis, sie rekonstruieren den Ablauf beim Lernen eines Gedichtes!

Sie sind also schon beim Transfer in die Praxis

Wir brauchen entsprechend mehr Zeit, als eingeplant

Störende Nebengespräche:

Thema Aufmerksamkeit löst viel aus: einige haben Geschwister oder Bekannte mit AD(H)S

Und fragen, wie das Medikament denn wirkt: dies verschiebe ich auf Folge-Stunde nächste Woche. Wir sind schlussendlich 10‘ Minuten in Verzug

Vielleicht sollte ich weniger Fragen stellen? Weniger Dialoge heraus fordern? Mehr Verbalisieren? Statt Paraphrasieren.

Lehrperson (LP) zeichnet fortlaufend das Modell an die Tafel

Mit Farben und Formen Zugehörigkeiten verstärken

KZG PUFFER+ZE: WIEDERHOLUNG DER BEGRIFFE

VISUALISIERUNG ALS EXTERNES GEDÄCHTNIS

Sehr hohe Aufmerksamkeit, einige zeichnen das Modell ab

Lernende sind bei mir immer aufgefordert, eigene Notizen zu mache, heute stört dies den Fluss des Unterrichtes, ich verweise auf das Skript zur Lektion.

10‘ Vertiefen und Festigen

Vergleich mit den Antworten aus dem Brainstorming, diese Begriffe dem Modell zuordnen, eventuell Begriffe aussortieren: laut denkend Zuordnungen machen und machen lassen und das Vorgehen als „laut denkend“ deklarieren.

„learning by doing“ als Vorbereitung für DELV-Übung

Aufforderung zum Transfer: wo beobachtet man laut Denkende? Selbstkontrolle, ob das Vorgehen verstanden wurde

PLANEN:

ANWENDEN UND FESTIGEN/KORRIGIEREN

KZG: WIEDERHOLUNG/KORREKTUR/KONTROLLE

MODELLIEREN

KONKRETISIEREN

 

Lernende freuen sich, dass ihre Karten zum Modell passen: sie hatten richtige Assoziationen gemacht!

 

„Laut denkend“ ist peinlich!

Aber:

Aha: wenn ich laut denkend zuordne, verstehen die anderen meinen Gedankengang!

Aha: Kinder sprechen beim puzzeln, dann hören sie auch, nach was sie suchen!

Diese Erkenntnisse schreibe ich gleich auf: Thema Zeichentafeln! Wir sind ja schon beim Transfer! Nun müssen wir uns etwas zurück halten

10‘ Pause

 

 

10‘ Anwenden

Aufgabentyp ERGÄNZUNGSAUFGABE erklären, Begriffsklärung: Modell, Fehler = Abweichung vom Modell, Fehler = Wegweiser zur Lösung; Such- und Kontrollinformation mit deren Abkürzungen S+K

Laut denkend Beispiele machen: Beschreibung des Modells machen, in PA: eine hat Augen zu, die andere beschreibt, dann überprüfen, ob Beschreibung gut war

Klasse löst in PA eine DELV Aufgabe nach Vorgabe

Wo nötig, werde ich das laut denken übernehmen, vielleicht als „Simultanübersetzerin“

 

LZG: METAKOGNITION EINSETZEN

MODELLIEREN

MODERIEREN

ÜBEN

 

MODELLIEREN

 

Skepsis gegenüber der Aufgabe

Zusammenhang wird nicht gleich erkannt

 

Lernende lösen die Aufgabe mehrheitlich engagiert, aber zu ruhig! Ich erinnere ans „laut denken“

Hier sind offenbar Hemmungen zu überwinden, vielleicht könnte man das „laut denken“ bei gewöhnlicheren Handlungen üben: Hände waschen, Fenster öffnen, ….

10‘ Auswerten

Besprechung und Reflexion im Plenum nach Vorgabe am Hellraumprojektor, die Strategien müssen erläutert und begründet werden: Argumente sind überprüfbare Fakten und wirken durch ihre Plausibilität und Nachvollziehbarkeit! Beispiele suchen als Selbstkontrolle, ob Aussage verstanden wurde.

Brückenschlag zum Mehrspeichermodell: Wie und was durchlief nun unser Gedächtnis? Informationsfluss aufzeichnen, Zuordnen was wo passierte: Kontrolle

Begriffe: Referenzen, Ausschlussverfahren, Strategie als Form von Anleitung, Weg zum Ziel, erklären, Strategien werden vorgestellt und notiert, Erfahrungen ausgetauscht und abstrahiert von der DELV-Übung

Selbstkontrolle: kann ich das übertragen, anwenden?

 

KONTROLLIEREN:

REFLEXION+TRANSFER MACHEN

EVALUATION

MODELLIEREN

PARAPHRASIEREN

VISUALISIEREN

FESTIGUNG

MONITORING:

ENDKONTROLLE: ABSTRAHIEREN+GENERALISIEREN

Zusammenhänge zum Vorwissen schaffen – im LZG speichern

 

Einfach so, das sieht man doch, … sind anfänglich Begründungen. Durch Nachfragen kommen dann präzisere Antworten:

  • Alles lesen

  • Modell beschreiben

  • Nochmals lesen (!)

Suchfunktionen:

  • Beginnen mit a) und Suche nach Ausschluss

  • Beginnen mit a) und mit der Suche nach Fehlendem

Kontrollfunktion:

  • Mit Modell vergleichen

  • Was ist noch übrig?

  • Was ist schon erledigt? Streichen!

  • Aufgabe nochmals lesen!

 

Festlegen der Strategie des Tages, beste Argumente wählen: Tagesstrategie gross an Tafel schreiben

Die Lernenden sollen eigenes externes Gedächtnis mit Tagesstrategie anlegen, sich unabhängiger machen

 

ARGUMENTIEREN

NACHVOLLZIEHEN

 

Tagesstrategie:

Zwischenkontrollen einlegen, Argumente: Damit am Ende nichts übrigbleibt, es nicht aufgeht, und man nochmals von vorne beginnen muss. Es geht vielleicht länger, ist aber sicherer. Sicherheitsbedürfnis der Lernenden oder Angst vor Fehlern? Das Thema Umgang mit Fehlern/Bedeutung von Fehlern werde ich nächstens anpacken

20‘ Pause

 

Die Pause wurde gekürzt, da die Lernenden unbedingt die weiteren DELV-Aufgaben lösen wollten: das ist ja nicht Unterricht, das ist Unterhaltung?

Vielleicht sollten wir in einer nächsten Stunde Unterricht und Unterhaltung definieren?

20‘ Festigen

 

Weitere DELV-Aufgaben nach Vorgaben (Lampion und Setzkasten)

 

Anschliessend Auswertung im Plenum: Klasse soll Fragen stellen, möglichst unabhängig von der Lehrperson

 

UKZG: Antizipieren

KZG+ZE: Verknüpfungen machen

LZG: Metakognition anwenden

Lernende sind engagiert dabei, arbeiten schnell und kooperativ und „endlich“ laut denkend

Die Strategie wird als hilfreich bezeichnet, auch das externe Gedächtnis half, die Strategie wirklich anzuwenden, mich brauchts nicht bei der Auswertung der 3. DELV-Aufgabe!

20‘ Auswerten

War die Strategie des Tages hilfreich beim Lösen der beiden Ergänzungaufgaben? Warum? Warum nicht?

 

REFLEXION

EVALUATION

 

Bei Arbeiten nach Modell im Berufsalltag:

Bastelanleitung

Säuglingsnahrung zubereiten

Wickeln

Standortbestimmung

Lektionsaufbau (AVA+Ganzheitlichkeit)

Die Strategie ist da sehr sinnvoll, wo es um das Wohl des Klienten geht!

Da, wo keine Fehler passieren dürfen, wo Sicherheit wichtig ist, wo optimale Bedingungen wichtig sind und wo Kosten gespart werden müssen

Beeindruckende Aussagen für so junge Berufsleute!

Wo genau im Berufsalltag kann diese Strategie angewendet werden? KONKRETISIEREN
Bei welcher Art von Aufgaben/Arbeiten ist dies die geeignete Strategie? GENERALISIEREN

5‘ Befindlichkeitsrunde zum Schluss:

Blitzlicht: Was bleibt?

Offene Fragen zu den drei Unterrichtsstunden?

 

 

Aussagen der Lernenden:

Informationsverarbeitungsmodell, Sinn vom Arbeiten nach Vorlage, Nutzen einer Vorlage (Modell), laufendes Kontrollieren einer Arbeit, Lernstrategien sind hilfreich, sparen schlussendlich Zeit

Wie kann man die Aufmerksamkeit steigern?

Fazit:

Das waren drei intensive Unterrichtsstunden mit abwechselnd neugierigen, stolzen, skeptischen und engagierten Lernenden. In den nächsten MSS-Lektionen werde ich wieder mit DELV-Übungen arbeiten, es bieten sich weitere Ergänzungsaufgaben, und danach die Zeichentafeln an. Im Verlauf der drei Lektionen wurden die Lernenden zunehmend selbstbewusster im Formulieren von Vorgehensweisen und Strategien: sie fühlten sich sicher und verstanden, sie konnten die Strategie annehmen und erfolgreich anwenden. Die Möglichkeit der Selbstkontrolle in der Partnerarbeit wie im Plenum wurde sehr geschätzt: die wiederholten Aufforderungen zur Selbstkontrolle hatten vermutlich Einfluss auf die Tagesstrategie. Die Lernenden konnten viele Bezüge zu ihrem Berufsalltag machen, nicht nur bei den Strategien, auch bei der Anwendung des Dreispeichermodells: sie konnten mit ihren Beobachtungen aus dem Berufsalltag das Informationsverarbeitungsmodell dokumentieren und erläutern. Dank der Reflexion im Plenum ergaben sich Themen, welche mit der Klasse weiter zu bearbeiten sind: Umgang mit Fehlern, Haltung gegenüber eigenen und fremden Fehlern sowie, explizit von der Klasse gewünscht: Umgang mit Aufmerksamkeitsdefiziten.

Als Transferaufgabe möchte ich später in der Berufskunde zum Thema Ausstattung und Gestaltung von Spiel- und Lernorten eine Gruppenarbeit machen. Aufgabe soll sein, anhand eines Kriterienkataloges (= Modell) jeweils einen bestimmten Spiel- oder Lernort optimal auszustatten und zu gestalten. Im späteren Berufsalltag werden die Lernende ein Budget zur Verfügung haben, welches für sinnvolle Materialien eingesetzt werden soll. Ihre Wahl werden sie vor der Geschäftsleitung fachlich begründen müssen. Nur stichhaltige und plausible Argumente, also nicht nur ästhetische oder gefühlsmässige, werden die Leitung überzeugen! Das Wissen, warum welche Kriterien zur optimalen Gestaltung und Ausstattung von Spiel- und Lernorten gehören, sind Teil der Fachkompetenz der Fachperson Betreuung Kind.

 


Referenzen (FB)

Büchel, F.P. (1995). De la métacognition à l'éducation cognitive. In F. P. Büchel (Ed.), L'Education cognitive. Le développement de la capacité d'apprentissage et son évaluation (pp.9-44). Neuchâtel: Delachaux et Niestlé.

Büchel, F.P., & Büchel, P. (2009). Das Eigene Lernen Verstehen. Handbuch zum DELV-Programm. Bern: h.e.p. Verlag.

Flavell, J.H., & Wellman, H.M. (1977). Metamemory. In R.V. Kail & J.W. Hagen (Eds.), Perspectives on the Development of memory and cognition (pp. 3-33). Hillsdale, NJ.: Erlbaum.

Schneider, W., & Lockl, K. (2006). Entwicklung metakognitiver Kompetenzen im Kindes- und Jugendalter. In: W. Schneider & B. Sodian (Hrsg). Enzyklopädie der Psychologie, Band 2 (Entwicklungspsychologie) Kognitive Entwicklung, S. 721 – 767. Göttingen: Hogrefe.